Ein Buch verschafft Ihnen Expertenstatus

Wenn Sie ein Experte sind, der mit seinem Wissen raus in die Welt möchte, um Menschen zu helfen, dann ist es eine clevere Strategie all Ihr Wissen in einem Buch zu veröffentlichen.
Ein Buch ist auch ein wunderbares Mittel, um sich als Experte zu positionieren. Die Vorteile hat unser Gastautor Artur Neumann im Artikel “6 Wege, wie ein Buch Ihre Marke stärkt und Idealkunden anzieht” bereits benannt. Doch hier wird oft viel falsch gemacht.

 

Ihr Buch ist ein Anfang, kein Ende

Sie kennen mich als ehrliche Haut und jemanden, der kein Blatt vor den Mund nimmt. Daher möchte ich Ihnen aus der Perspektive meiner Marketingbrille einen Rat geben. Den Sie von professionellen Verlegern nicht bekommen werden, die Ihr Buch als ein Endprodukt ansehen.
Wenn Ihr Ziel ist, sich mit dem Buch als Experte zu positionieren und es eine Veränderung bei Ihren Klienten bewirken soll, dann ist das Buch kein Endprodukt! Tatsächlich sprechen wir hier von dem Anfang. Ihr Buch darf der verlockende Ausblick auf das sein, was Ihr Klient durch eine Zusammenarbeit mit Ihnen erst erreichen kann. Dabei darf und sollte Ihr Buch greifbare  und sofort umsetzbare Werkzeuge beinhalten, die die Veränderungen, die Sie versprechen, bereits erfahren lassen.

Sie fragen sich warum?

 

Ein Buch kann Sie sabotieren

Ganz einfach, die Welt ist einfach gestrickt. Wenn wir die Wahl haben, wählen wir den einfachen Weg, der die geringste Verpflichtung mit sich bringt. Ein Buch für – sagen wir – 19,90€ ist so ein Weg. Wenn also Ihr Klient Ihr Buch erwirbt, und Sie haben all Ihr Wissen darin preisgegeben, ohne Ihre weitere Leistung darin zu vermarkten, dann denkt der Leser, dass das alles wäre, was Sie bieten können und wird keinen Grund sehen, sich tiefer damit zu beschäftigen. Können Sie mir bis hier hin folgen?

Das heißt, dass in dem Fall Ihr Buch nicht dazu beiträgt, Ihr Business nach vorne zu bringen und Ihre Expertise zu untermauern, sondern es sabotiert Sie sogar. Denn es steht zwischen Ihnen und der zusätzlichen Unterstützung, die Sie Ihren Klienten persönlich oder mit weiteren Angeboten liefern können.

Das ist doch nun wirklich nicht das Ergebnis, das Sie von einem Buch erwarten, oder? Nun, hier kommt meine Empfehlung:

 

Nutzen Sie Ihr Buch, um Ihren Magnetfaktor zu stärken

Wenn Sie Ihr Buch schreiben, wie mein Magnet-Faktor-System es lehrt, empfehle ich Ihnen, sich einen Bereich, ein Thema explizit vorzunehmen und so tief wie möglich anzugehen. Geben Sie Ihren Lesern einen sofortigen Wert und Nutzen mit, der eine echte Veränderung im Leben, im Geschäft oder dem entsprechenden Bereich bewirken kann. Und dann! Stellen Sie sicher, dass Sie dem Leser zeigen, wie er danach mit Ihnen arbeiten kann, um noch mehr für sich zu erreichen, wenn er es möchte! Denn Ihre Zielgruppe wird sich melden. Und damit haben Sie Ihren Magnet-Faktor wirken lassen. Sie ziehen diejenigen an, die Sie möchten, um Großartiges zu leisten.

Diese Art der Herangehensweise nennen wir reverse engineering. Also umgekehrte Entwicklung. D.h. wir entwickeln das Buch mit einem anderen Ende im Kopf als dem Buch (als Endprodukt).

Als Beispiel: als ich meinen “Karriere-Quickie” verfasste, habe ich nicht mein komplettes Wissen über mein Magnet-Faktor System geteilt. Ich habe Ihnen den Inhalt eines Moduls mit einem schmackhaften Bonus vermittelt.

Ich habe mich vergewissert, dass ich den Selbstmarketing Karriere-Quickie dahingehend umgekehrt entwickle, dass es zu meinem Angebot führt, während das Buch für sich selbst aber als abgeschlossenes und sehr informatives Werk steht, das meinen Lesern bereits viel Hilfestellung bei der Selbstvermarktung gibt.

Wenn Sie Ihre Bücher – mit denen Sie Ihren Expertenstatus untermauern wollen und wirklich Geld verdienen dürfen – so strukturieren, dann arbeiten Sie damit, um Ihren Lesern einen sehr starken und sofort nutzbaren Appetitanreger zu geben und dann zeigen Sie ihnen den Weg zum ganzen Festmahl.

Das ist der Schlüssel, um Ihr Buch nicht nur zu einem Inspirationstool zu machen, sondern ihm das Potential zu verleihen, eine echte lang anhaltende Transformation zu bedingen.

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    1 Response to "Soll ich all mein Wissen in meinem Buch veröffentlichen?"

    • Schnarhelt

      da ich in den Jahren sehr viel über GOTT UND DIE WELT geschrieben habe , besteht die Möglichkeit , den Mitmenschen mitzuteilen !

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