Bei heutigen Marketing-Strategien dürfen E-Mails nicht fehlen. Jedoch erhält jeder von uns mittlerweile so viele E-Mails, dass wir davon langsam aber sicher müde sind. Ich als Marketing-Profi bin selbst davon betroffen. Jetzt stellt sich die Frage, wie schaffen wir es, dass unsere E-Mails trotzdem geöffnet werden.

Spannend ist, dass zu viele E-Mails zu erhalten gar nicht das eigentliche Problem ist. Sondern, dass wir viel zu viel bekommen, was uns nicht interessiert. Dass Sie meinen Newsletter mit dem Link zu diesem Artikel gelesen haben, hat damit zu tun, dass Sie zum einen freiwillig mein Abonnent sind und zum anderen, dass Sie dieses Thema interessiert.
Und da spreche ich auch schon das Geheimnis erfolgreicher E-Mails an.
Wenn wir durch die Stadt gehen oder durchs Büro, was sehen wir? Menschen, die ständig auf ihr Handy starren. Sie sind mit Nachrichten schreiben oder checken beschäftigt, ein Indiz dafür, dass es nicht die Masse ist, die uns abschreckt.
Doch wann reagieren wir auf Nachrichten: wenn es um uns geht und wenn die Nachricht einen gewissen Wert für uns hat. Ob informativ, wie die aktuellen Fußballergebnisse, ob sensationsgetrieben, wie der Bild-Newsticker, oder der aktuellste Gossip der Freunde über Facebook, Whats-App und co.

Kommuniziere mit Wirkung oder kommuniziere überhaupt nicht.
J. Abrahams

Also vergessen wir die Quantität und richten unser Augenmerk auf die Qualität.

Das heißt, dass der Inhalt der E-Mails von Wert sein muss für den Leser. Das ist wie mit dem Pawlowschen Hund, wenn ich eine Mail öffne und ich bekomme Mehrwert, werde ich die folgenden mit größerer Wahrscheinlichkeit öffnen.

Doch wie bringe ich jemanden dazu, meine E-Mail zu öffnen? Dazu kommen wir nun. Der Betreff ist hier entscheidend, Sie werden es schon erraten haben.
Der Betreff ist ein Versprechen, der auf den Inhalt hinweist, dass ich darin etwas finde, was mich in meiner Frage- oder Problemstellung weiterbringt.

Hierbei gibt es zwei Varianten des Versprechens:

  • Etwas zu bekommen, was ich brauche oder
  • Etwas zu vermeiden, das mir schadet

Also machen Sie sich eine Liste mit Dingen, die Ihre potentiellen Leser und Kunden suchen oder vermeiden wollen.
Wenn Sie dann durch diese Liste gehen, nehmen Sie diejenigen raus, die die größte emotionale Motivation beinhalten. Damit sich eine Person auch wirklich angesprochen fühlen kann. Dann formulieren Sie es kurz und knapp und stellen es in den Betreff. Wenn Sie darstellen, dass Sie jemandem helfen können etwas zu erreichen oder etwas zu vermeiden, werden Sie bei Ihrer Wunschzielgruppe punkten.

Noch ein kleiner Formulierungstrick:
Starten Sie die Zeile mit “Wie ich…”

Und danach folgt der Benefit, den ich als Leser bekomme oder eine Hilfestellung, einen Fettnapf nicht mehr zu betreten.

“Wie ich E-Mails schreibe, die geöffnet werden”
“Wie ich mit diesen 4 Tipps meine Selbstmarketing-Sabotage vermeide” (die gibts bald hier im Blog 🙂 )

 

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    1 Response to "Wie Sie Emails schreiben, die gelesen werden"

    • Vielen Dank für die immer wieder sehr relevanten Tipps:

      Die haben mir manches sehr erleichtert,
      auch – als gutes Beispiel für „Small Business“ – die Vermietung unseres Ferienhauses!

      Details hierzu siehe Link hinter meinem Namen.

      Und:
      Ich freue mich auf die nächsten gemeinsamen Aktionen!

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